Berlin 03.07.2017

Praktikumsbericht von Moritz Pakleppa

Anbei finden Sie den Praktikumsbericht von Moritz Pakleppa, der vom 19. bis 30. Juni im Rahmen eines Schülerpraktikums in meinem Berliner Büro mitgeholfen hat.

In den letzten beiden Sitzungswochen der laufenden Wahlperiode habe ich vom 19.- 30.06.2017 ein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Lena Strothmann gemacht. Dort habe ich interessante Einblicke in die Abläufe im Bundestag erhalten und die Arbeit eines Abgeordneten aus der Nähe beobachten können - was doch anders ist als man sich es vorstellt. Ich habe während den zwei Wochen bei Plenarsitzungen zugeschaut, bei Fraktionsveranstaltungen und Führungen teilgenommen, und die Arbeitsweise eines Abgeordnetenbüros kennengelernt und bei der täglichen Büroarbeit mitgeholfen. So hatte ich unter anderem die Aufgabe, die riesen Postberge zu sichten, die tägliche Presseschau zu lesen und auszuwerten und den Facebook Account der Abgeordneten im Blick zu behalten.

Besonders interessant waren die Veranstaltungen der CDU-/CSU Bundestagsfraktion zu den Themen 'Eine europäische Verteidigungsunion: Sicherheitspolitik als integrierender Faktor' und 'Deutschland 4.0 – Das Potential der Digitalisierung nutzen'. Dort habe ich unter anderem Reden von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsministerin von der Leyen gehört. Bei den Führungen in Bundestag und Bundesrat habe ich viel Interessantes über die Geschichte beider Häuser erfahren und auch warum das Plenum fast nie voll ist. Vor allem die Geschichte vom Bundesrat, über die ich sehr wenig wusste, fand ich spannend.

Im Büro war ich zuerst sehr erstaunt, wie viele Einladungen zu Veranstaltungen Frau Strothmann jeden Tag bekommt. Ich fand außerdem sehr interessant, wie die Öffentlichkeitsarbeit funktioniert, von Facebook Posts, über Interviews und Pressemitteilungen bis zur Beantwortung von Bürgerbriefen aus dem Wahlkreis und dem Aktualisieren der Website der Abgeordneten.

Eine Herausforderung war es für mich, die richtigen Wege in den riesigen Gebäuden zu finden, wenn man davor noch nicht da gewesen war, doch am Ende habe ich mich gut zurecht gefunden. Für mich waren besonders die Plenarsitzungen sehr interessant, weil ich davor noch nie „live“ zugeschaut habe und das schon etwas anderes ist, als die Zusammenschnitte im Fernsehen zu sehen. Außerdem wusste ich über einige Regeln nicht Bescheid, die man beim Zuschauen beachten muss. Dass man nicht reden darf oder sein Handy ausschalten muss ist klar, doch dass man herausgeschickt wird wenn man einschläft war mir nicht klar.

Ich bedanke mich bei Frau Strothmann und ihren Mitarbeitern, die immer freundlich und hilfsbereit waren. Vielen Dank für die interessante Zeit und die tollen Erfahrungen.

Termine

Sonntag, 24. September

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